Altersvorsorge für Studenten mit Hilfe von Aktien

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Wenn man mit dem Studium beginnt, fängt für die meisten, die erste wirklich eigenständige Phase in ihrem Leben an. Man hat erst kürzlich die Volljährigkeit erreicht, zieht von zu Hause aus, wahrscheinlich sogar in eine ganz andere Stadt und muss sich mit ganzen anderen Lebensumständen beschäftigen als noch zur Schulzeit.

Daneben müssen die meisten Studenten auch anfangen, sich um ihren eigenen Lebensunterhalt zu kümmern, da das BAföG oder die Unterstützung der Eltern meist nicht ausreicht, um sich eine Wohnung, ein eigenständiges Leben und die Universität leisten zu können. Auch wenn ein Nebenjob zu Beginn des Studiums meist noch nicht viel abwirft, kann bei guter Planung durchaus der ein oder andere Euro zurückgelegt und für längerfristige Investitionen gespart werden. Allerdings sollte man dabei nicht an ein Tagesgeldkonto oder ein gewöhnliches Sparbuch denken – denn im Gegensatz zu anderen Optionen stellen diese Anlageformen keine langfristige Wertschöpfung dar. Auch Bankberater sind hier oft nicht die besten Ratgeber, wenn es um wirklich nachhaltige Investitionen geht, da sie natürlich meist selbst daran interessiert sind, die Produkte ihrer Bank an den Menschen zu bringen.

Bemüht man sich hingegen, sich hier selber schlauzumachen, landet man häufig bei einer besseren Einschätzung und erkennt, dass man für eine langfristige Rendite kaum auf Fonds und Aktien verzichten kann. Dabei sollte der Fokus natürlich auf einen langfristigen Vermögensaufbau gelegt werden, damit auch die Risiken der Anlagen minimiert werden können. Dabei kommt man an einem Aktiendepot natürlich nicht vorbei. Denn natürlich müssen die Kursschwankungen auf lange Sicht ausgeglichen werden und zudem sollte man auch nicht allzu viel Zeit mit seinen Aktien verlieren, sonst kann der finanzielle Mehrwert auch schnell nicht mehr so hoch ausfallen. Deswegen ist es entscheidend, um viel Zeit und noch mehr Kosten zu sparen, sich schon als Student nach einem passenden Aktiendepot für Studenten umzuschauen.

In Deutschland bleibt der Kapitalmarkt für einen Vermögensaufbau, der auch die Altersvorsorge berücksichtigt, häufig völlig ungenutzt, dabei stellt er einen der sichersten und nachhaltigsten Möglichkeiten dar. Andere bewährte Optionen, wie Versicherungsprodukte oder Festgeld, werfen demgegenüber kaum eine Rendite ab und können vielleicht häufig gerade noch die Inflation ausgleichen. Wenn man sich hingegen mit Fonds und Aktien auf einen langen Anlagehorizont konzentriert, kann man auf Renditen von ca. 8 % pro Jahr kommen! Denn durch eine lange Anlegedauer von 20 oder 30 Jahren, können die Kursschwankungen im Aktiendepot ohne Probleme ausgeglichen werden. Auch der Effekt des Zinseszinses entfaltet erst nach mehreren Jahren seine volle Wirkung – deswegen ist es mehr als ratsam, schon während seines Studiums mit dem Investieren zu beginnen.

So ist es sogar möglich, wenn man besonders gut auf seine angelegten Investitionen achtet, vor dem offiziellen Rentenalter in Pension zu gehen. Dazu nur eine kleine Rechnung: Wenn man bereits während seines Studiums sechs Jahre lang jeden Monat 200 € anspart und schließlich während einer Arbeitszeit von ca. 30 Jahren monatlich 500 € anlegt, hat man bereits mit 54 Jahren, ausgehend von einer etwa 6%igen Rendite, eine Summe von ungefähr 402.000 € erwirtschaftet! Wobei ein höherer monatlicher Sparbetrag oder eine bessere Rendite noch zu einer weitaus größeren Summe führen kann.

Neben diesen Einkünften aus den privaten Investitionen kommt dann noch die staatliche Rente oder eine gegebenenfalls vorhandene Berufsrente hinzu. Wie wir sehen, ist es mit ein bisschen Planung und Disziplin sehr leicht möglich schon früh zu einer wohl abgesicherten Altersvorsorge zu kommen. Und wenn man sich diesen Spielraum, mit einer nicht ganz so hohen Rendite dafür aber einer hohen Sicherheit und geringen Schwankungen erarbeitet hat, kann man natürlich auch einen kleinen Teil seines Geldes auf Finanzprodukte setzten, die zwar höheren Schwankungen unterliegen, dafür aber eine noch weitaus höhere Rendite erlauben.

Laut dieser Statistik sieht es einkommnstechnisch nicht so schlecht aus, 19% der Studenten hatten kein eigenes Einkommen. Der Bevölkerungsschnitt liegt bei 8,6% ohne eigenen Einkommen, vermutlich werden ein Teil dieser 19% einfach sich auf das Studium konzentrieren und glauben, sie hätten keine Zeit für ein eigenes Einkommen neben dem Studium. Dabei gibt es doch wirklich so einige Möglichkeiten, ohne grossen Zeiteinsatz ein passives Einkommen zu generieren.

Bedenklicher ist jedoch der Beitrag von handelsblatt.com, dieser zeigt dass 55% der Studenten nicht für ihre Zukunft vorsorgen, der Grund den sie nennen ist meist: Ich kann es mir (derzeit) finanziell nicht leisten“, sagen 75 Prozent.

Ganz ehrlich, um viel Geld zu verdienen, muss man nicht studieren, aber wenn man viele Jahre mit einem Studium verbringt, sollte darunter die Altersvorsorge nicht leiden. Wenn man mit Aktien sine Altersvorsorge betreibt, sollte man so früh wie möglich beginnen, um beste Ergebnisse zu erzielen.

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